Hinweise auf massive Manipulationen bei Facebook-Börsengang

Manchmal sind sogar die Mainstream-Medien wie die "Süddeutsche Zeitung" gut für Nachrichten über die wahre Natur des Finanzsystems.

Allerdings ist "Gier-Bashing" auch gerade ziemlich "hip", um im Börsen- und Facebook-Jargon zu bleiben. Indem immer wieder die "Gier der Finanzmärkte" gegeisselt wird, kann man wunderbar davon ablenken, dass Gier der IM FINANZSYSTEM weltweit IMPLEMENTIERTE Motor der Umverteilung von "Fleissig nach Reich" ist, wie die Wissensmanufaktur das so präzise ausdrückt.

Aber zu den Fakten dieser neuen generalstabsmässig geplanten Abzocke des Finanzsystems: Facebook und die Alteigentümer haben 421 Millionen Aktien verkauft und damit rund 16 Milliarden US-Dollar eingenommen. Insgesamt belief sich der Wert des Unternehmens zum Börsenstart auf 104 Milliarden US-Dollar.

Was hinter den Kulissen ablief, lesen wir bei der Süddeutschen: "Offenbar wurden in letzter Minute vor dem großen Abkassieren die Umsatzprognosen gesenkt, wovon nur Insider etwas mitbekamen. Und weil der Hype so groß war, erhöhten die Banken rund um Morgan Stanley kurz vor Ultimo die Zahl der ausgegebenen Aktien drastisch: auf 421 Millionen Papiere. Der Ausgabepreis lag mit 30.02€ am oberen Rand. Klammheimlich erhielten einige Investoren das Recht, schon nach 90 Tagen - und nicht wie üblich nach 180 Tagen - ihre Papiere loszuschlagen. Der Glaube an künftiges Wachstum war wohl weniger stark ausgeprägt als der Drang zum schnellen Geld."

Nur wenige Tage nach dem Börsengang sieht die Situation laut "Süddeutsche" so aus: "Binnen weniger Tage hat sich der Wert des Blendwerks Facebook um gut 19 Milliarden Dollar dezimiert, also um ein Sechstel. Das ist Kapitalvernichtung des Extraklasse."

Interessant ist nun vor allem, wie die Süddeutsche diese "Kapitalvernichtung der Extraklasse" kommentiert: "Niemand hat sich ein solches Debakel vorstellen können. Nicht einmal die vielen Kritiker, die auf das große Einmaleins verwiesen und erklärten, Facebook könne wohl kaum mehr als das Hundertfache des Jahresgewinns wert sein. "

 

Wirklich niemand? Hat wirklich niemand gewusst, dass es massive Hinweise darauf gibt, dass Facebook von der CIA mitfinanziert wird? Sogar die systemtreue "Wissensplattform" Wikipedia schreibt:

"So berichtete Anfang 2008 die Presse,[66][67][68] dass die Finanzierung von Facebook über Firmenbeteiligungen des CIA bzw. des Heimatschutzministeriums auch eine Zusammenarbeit von Facebook mit den Nachrichtendiensten der USA nahe legten. So soll Facebook bereits im Jahr 2005 von dem als Tarn- und Beteiligungsfirma des CIA tätigen Unternehmen Accel Partners Geld erhalten haben. Von dem dort als Vorstand verantwortlichen Gilman Louie ist gleichzeitig eine Vorstandstätigkeit bei der Firma In-Q-Tel bekannt, welche im Jahr 1999 von der CIA gegründet wurde, um mit dem Aufbau einer globalen Datenbank zur Einreisekontrolle zu beginnen. Auch die Firma Greylock Venture gehörte zu den frühen Investoren von Facebook. Howard Cox, Seniorpartner dieses Unternehmens, war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls im Aufsichtsrat von In-Q-Tel tätig. Die US-Geheimdienste können Facebook in ihrer Rolle als Minderheitseigner professioneller durchsuchen und ein hochwertigeres Datamining für geheimdienstliche Zwecke liefern als über verdeckte Nutzerprofile, da für sie als Miteigentümer ähnlich wie für Drittfirmen mit Entwicklerzugang für die Programmierung eigner Apps, ein qualitativ hochwertigerer Zugriff auf die Nutzerdaten möglich ist und nicht die Profilbeschränkungen zur Sichtbarkeit der Inhalte gelten, wie für regulär angemeldete Teilnehmer.

Mitte 2009 wurde bekannt, dass die iranische Polizei Facebook-Profile verwendet, um bei Verhören den Freundeskreis von Regimegegnern und Demonstranten auszumachen und namentlich zu identifizieren.[69]

In Deutschland nutzen Bundeskriminalamt, Bundespolizei und Zoll Facebook für offene wie auch verdeckte Ermittlungen.[70] In einigen deutschen Ländern nutzt die Polizei die in Facebook veröffentlichten Profilbilder zur Ermittlung von Verkehrssündern.[71][72]"

Und auf youtube sagt Bernhard Witthaut, Bundesvorsitzender der G(ewerkschaft)d(er)P(olizei), in der Phönix-Runde vom 13.10.2011: "Facebook ist geschaffen worden, um Menschen auszuspähen" und "Ja natürlich, der zweite Mann in diesem Vorstand da oben ist ja ein ehemaliger CIA-Mitarbeiter".

Und da hat also wirklich "niemand" damit rechnen können, dass genau das passieren wird, was passiert ist, dass der Aktienkurs von Facebook massiv einbricht, nachdem schon im Vorfeld Morgan Stanley und andere involvierte Banken – wieder einmal – falsch gespielt haben?

Wann verstehen wir endlich, dass das Finanzsystem JEDEN BÖRSENGANG nutzt, um die Umverteilung immer noch schneller und weiter voranzutreiben?

Umverteilung ist der einzige Sinn und Zweck des zinsbehafteten weltweit installierten Geldsystems.

Nachdem die Umverteilung auf normalem Wege – also über Kredite – kaum noch weiter aufrecht zu erhalten ist, weil immer mehr Menschen immer weniger bis gar nichts besitzen, das man noch umverteilen könnte UND die Banken inzwischen panische Angst haben, Kredite zu vergeben, muss man sich eben neue "Stories" ausdenken, auf die – leider – immer noch wieder Menschen hereinfallen und ihr Geld einem Finanzsystem anvertrauen, das nur einen einzigen wahren Gewinner kennt: sich selbst.

Die "Süddeutsche" aber, die trotz kritisch klingender Töne und des eingangs erwähnten "Gier-Bashings" eine ihrer Hauptaufgaben, die Stützung des Finanzsystems um jeden Preis, brav weiter erfüllt, kommentiert dann im weiteren Verlauf so: "Die Sache liegt anders als etwa im Fall der deutschen Blendfirma EM.TV vor 15 Jahren in der New Economy. Die hatte klein begonnen, ehe sie das Fantasieren anfing, und wer in den ersten zwei Jahren dabei blieb und rechtzeitig verkaufte, konnte sich ein Eigenheim im Grünen leisten."

Im Klartext: Eigentlich sind Börsengänge doch was tolles. Selbst bei der bösen, bösen Blendfirma EM.TV konnte sich dann manch einer "ein Eigenheim im Grünen leisten."

 

Schauen wir uns vielleicht noch ganz kurz den Haupt-"Player" dieses Börsengangs an: Morgan Stanley. John Pierpont Morgan (JP Morgan) führte 1907 über sein Bankenkonglomerat die verheerende Wirtschaftskrise in den USA 1907/1908 bewusst herbei, wodurch er sich und seinen Konzern ungeheuer bereicherte.

Ein weiteres pikantes Detail geben uns die "Deutsche Mittelstandsnachrichten" - in einem Artikel, der direkt überhaupt nichts mit Facebook zu tun hat, sondern mit dem Drama, das Griechenland gegenwärtig durch seinen Beitritt zum Euro erlebt. Zitat - Hervorhebung von mir: "Mit dem Schuldenschnitt haben die privaten Gläubiger Verluste gemacht. Wenn sie schlau waren, haben sie gleichzeitig gegen Griechenland gewettet. Dann haben sie Gewinne gemacht, so wie Morgan Stanley mit den Wetten gegen den Börsengang von Facebook, den Morgan Stanley selbst verpfuscht hat."

Waren da wirklich nur wieder "technische Probleme" im Spiel? Ein Schuft, wer Arges dabei denkt?

Dass der Facebook-Börsengang "organisierte Gier" (Süddeutsche) war, konnte sich unter diesen Voraussetzungen natürlich "niemand vorstellen"...

Weiß die "Süddeutsche" wirklich nichts von den Verwicklungen des Mark Zuckerberg mit der CIA und der Rolle JP Morgans in der Wirtschaftsgeschichte und dem Facebook-Börsengang? Oder wollten bzw. durften sie das nicht schreiben?

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