Durch intensive F+E-Arbeiten ist es gelungen,
das Biopolymer auf der Grundlage von Abfallstoffen nachwachsender
Rohstoffe herzustellen. Dadurch werden keinerlei
Primärrohstoffe (Nahrungsmittel) für
die Produktion benötigt. Weiterhin sind die Rohstoffkosten
mit 0,30 € pro kg Rohpolymer so niedrig, daß
eine auch preisliche Substitution konventioneller Produkte
(Kunststoff, Papier) durch das Biopolymer in greifbare
Nähe gerückt ist.
Mit dem Verfahren kann in 2 Tagen ein Polymerzuwachs von
350% erzielt werden.
Der Herstellungsprozeß ist auch insgesamt sehr preiswert,
da - im Gegensatz zu vielen anderen biotechnologischen
Prozessen - beispielsweise die Sauerstoffkonzentration
nicht gesteuert und das Medium nicht gerührt werden
muß. Die Polymerkörner (unteres Bild) sind
so groß, daß sie problemlos mechanisch (durch
Sieben) abgeschöpft werden können.